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Elektromobilität erleben

eRUDA 2016 – ein Fazit

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Schon ist sie wieder vorbei, die eRUDA 2016.
Ein schönes Wochenende, mit vielen netten Menschen, vielen Gesprächen, viel Sonnenschein und herrlicher Landschaft.

Was hat gefehlt?
Nun ja, es waren doch deutlich weniger Fahrzeuge. Gerade am Freitag war das sehr auffallend – der 2. Parkplatz war fast komplett leer.
Über den Haltepunkt Landsberg kann ich nichts berichten, da es nur ein kurzer Zwischenstopp während der Challenge war. In Garmisch hat man eine Chance ‚verschenkt‘. Garmisch war zwar nur Etappenziel der Challenge, trotzdem war der Platz ideal und auch das Interesse der Besucher war vorhanden. Leider war vom Veranstalter niemand vor Ort (zumindest habe ich niemanden getroffen) und ein paar Fahrzeuge außerhalb der Challenge hätten nicht geschadet.

Weilheim am Sonntag war ok, für einige Besucher aber anscheinend zu früh. Das sah in Starnberg schon deutlich besser aus. Bei der späteren Rückkehr nach Fürstenfeldbruck hatte ich den Eindruck, dass man dort schon auf die Fahrzeuge gewartet hat. Den schon kurz nach der Ankunft gab es viele Interessierte. Da war es irgendwie ungünstig, dass fast alle Fahrzeuge unterwegs waren.

Die Ladeinfrastuktur im Fahrerlager war am Limit. Der zeitweise Stromausfall war nur ein Aspekt davon. Schukosteckdosen alleine reichen nicht mehr aus. Die zusätzlichen CEE Dosen sind zwar gut, aber nicht jeder hat einen entsprechenden (nicht ganz billigen) Adapter. Standard ist nun einmal Typ2/Typ1.

Insgesamt war es meine 3. Teilnahme. Vermutlich werde ich auch das 4. Mal dabei sein. Nicht unbedingt wegen der Veranstaltung, sondern weil es eine gute Gelegenheit ist die Leute, die man sonst nur in Foren und per Mail ‚trifft‘ in real zu sehen.

Für die Sache ‚Elektromobilität‘ muss sich die Veranstaltung weiterentwickeln. Gerade wenn in den nächsten Wochen/Monaten neue Fahrzeuge (Opel Ampera-E, neuer Smart, Hyndai Ioniq,…) auf den Markt kommen muss nicht mehr bewiesen werden, dass es E-Fahrzeuge gibt und dass sie funktionieren.
Andere Aspekte (Emissionen, Lärm, …) sollten in den Vordergrund rücken und darlegen warum man umsteigen sollte.

 

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