Mein i3 Blog

Elektromobilität erleben

12. November 2016
nach Thomas Aich
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Pedelec Ladestation – ein Kommentar

Ein Kommentar zur Eröffnung der zweiten Ladestation für E-Bikes in Ettlingen.

Ja, ich bin ein Befürworter der Elektromobilität. Und JA, E-Bikes gehören ebenfalls zur Elektromobilität. Von daher ist jeder Schritt in die Richtung einer sauberen, nachhaltigen Mobilität zu begrüßen.
Was ich vermisse ist ein Konzept, welches den verschiedenen Aspekten gerecht wird. Gerade weil die finanziellen Mittel beschränkt sind, müssen diese zielgerichtet eingesetzt werden. Auch wenn diese Ladestation von der Volksbank gesponsort wurde, muss die Frage erlaubt sein, ob das Geld nicht effektiver hätte genutzt werden können.

Ist diese Ladestation überhaupt praktisch nutzbar? Bei den E-Bikes konnte man sich nicht auf einen Standard zur Aufladung einigen. Die Folge ist, dass jeder Hersteller sein eigenes System auf den Markt gebracht hat. Der kleinste gemeinsame Nenner zur Aufladung ist eine Haushaltssteckdose. Dementsprechend wurde die Ladestation ausgerüstet. Das bedeutet, dass jeder, der den Akku seines E-Bikes aufladen möchte, sein Ladegerät mitbringen muss. Wie wahrscheinlich ist das?

Wer muss denn überhaupt unterwegs das E-Bike aufladen? Die Reichweiten sind aktuell schon sehr praxistauglich, so dass im Normalfall daheim geladen wird. Ausnahme dürften Touristen sein, die längere Strecken mit dem Rad unterwegs sind. Hier stellt sich dann die Frage, ob diese den Akku nicht an ihrer Unterkunft aufladen.

Ein kurze Frage bei anderen E-Mobilisten bestätigte meine Ansicht: http://www.goingelectric.de/forum/oeffentliche-ladeinfrastruktur/oeffenliche-lademoeglichkeit-fuer-pedelecs-t19944.html

Noch ein Wort zum Standort: Auf den ersten Blick erscheint er ideal. Direkt am Bahnhof dürfte er sinnvoll sein. Jedoch ist der aktuelle Fahrradabstellplatz jetzt schon überfüllt. Wo soll man dann das – meist nicht billige – E-Bike abstellen?

Nicht falsch verstehen, die Initiative finde ich gut. Etwas mehr Konzeptarbeit im Vorfeld würde wesentliche Vorteile bringen (z.B. Umfrage bei E-Bike Nutzern). In diesem Zusammenhang sehe ich es kritisch, dass die Volksbank plant noch weitere Pedelec Ladestationen zu errichten. Richtig günstig sind diese Ladestationen nämlich nicht.

 

12. November 2016
nach Thomas Aich
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Pedelec Ladestation

Heute ein etwas anderes Thema.
Am 8.11. wurde in Ettlingen die zweite Ladestation für Pedelecs eingeweiht. Wärend die erste Station in der Mühlenstrasse zusätzlich noch einen Ladepunkt für E-Fahrzeuge bietet, ist die neue Station nur von E-Bikes nutzbar.

Die Station ist neben dem Fahrradabstellplatz am Hauptbahnhof (siehe Karte, neben EXTREM PIZZA Ettlingen):

Die Nutzung ist kostenlos und ohne Vertrag, Karte, App o.ä. möglich. Um den Akku aufzuladen muss er aus dem Fahrrad entnommen werden und in eine der Boxen gelegt werden. Dort erfolgt der Anschluss über eine Schuko-Steckdose (das eigene Ladegerät muss genutzt werden). Vor Diebstahl ist der Akku in der Box durch die Eingabe einer PIN geschützt. Die PIN wird am Anfang individuell festgelegt und wird zum öffnen der Box benötigt.

Gesponsort wird die Ladestation von der Volksbank Ettlingen, den Stadtwerken Ettlingen und der Stadt Ettlingen.

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2. November 2016
nach Thomas Aich
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Speyer geht voran

Heute, am 2.11.2016 wurde in Speyer die zweite Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge eingeweiht (in Betrieb war sie bereits seit in paar Wochen).
Speyer zeigt, dass es nicht immer die großen Metropolen sein müssen, die den ersten Schritt gehen.
Ein Konzept und die Zusammenarbeit aller Beteiligten (Verwaltung, Stadtwerke, Gemeinderat, Klimaschutzmanagement) sorgen für einen deutlichen Vorsprung gegebenüber anderen Städten.

Aktueller Stand der Ladeinfrastruktur:
2 Schnelllader
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Bauhaus-Iggelheimerstrasse-30/16856/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Volksbank-Bahnhofstrasse-19/12857/

7 weitere AC Ladepunkte (an 4 Standorten)
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Diakonissen-Krankenhaus-Paul-Egell-Strasse-31/10878/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Stadtwerke-Speyer-Gewerbegebiet-Georg-Peter-Suess-Strasse-2/10760/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Festplatz-Geibstrasse-1/6786/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Domplatz-Bauhof-1/7930/

Tendenz: weiterer Ausbau

Daran können sich andere Städte gerne ein Beispiel nehmen.

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17. Oktober 2016
nach Thomas Aich
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Kostenvergleich BMW 120i <> BMW i3

Immer wieder gibt es die Diskussion, dass Elektrofahrzeuge zu teuer sind. Diese Aussage ist aber nur teilweise richtig. Es stimmt, dass absolut gesehen E-Fahrzeuge teuer sind. Dies gilt inzwischen aber für alle Fahrzeuge, eben auch Verbrenner. Die Preise galoppieren davon.

Es kommt aber auch immer darauf an, wie ich einen Kostenvergleich gestalte. Ich kann nie die Anschaffungskosten eines neuen E-Fahrzeugs mit den Kosten für einen gebrauchten Verbrenner vergleichen (was in vielen Gesprächen, die ich schon geführt habe gerne gemacht wird).

Ebenfalls sollte man Fahrzeuge im gleichen Segment vergleichen. Unter diesem Link http://zoepionierin.de/elektroauto-ist-guenstiger-als-ein-verbrenner/ gibt es einen Vergleich zwischen Renault Zoe und Renault Clio.

Hier jetzt der Vergleich BMW 120i gegen BMW i3

Ich habe einen 120i gewählt, da dieser dem i3 bei den Fahrleistungen sehr nahe kommt. Auch vom Innenraum liegen die beiden Fahrzeuge nahe beisammen, wenn auch der i3 das bessere Raumgefühl hat. Oftmals wird der i3 mit dem Mini verglichen. Meiner Meinung nach passt dies jedoch nicht ganz. Beide Fahrzeuge gehören zwar offiziell zu den Kleinwagen, ich finde jedoch, dass der Mini eine Klasse unter dem i3 rangiert.

Die Ausstattung der beiden Fahrzeuge habe ich (wo möglich) gleich gestaltet. Vorteil des Verbrenners ist das aktuelle Prämienpaket zu ‚100 Jahre BMW‘ und die Möglichkeit erhebliche Nachlässe zum Listenpreis zu verhandeln.

Beim i3 gibt es zwar keine Nachlässe, jedoch die Umweltprämie und einen Nachlass bei der Wahl von bestimmter Ausstattung.

Die beiden Konfigurationen stehen weiter unten als PDF-Dateien.

Anschaffungskosten

BMW 120i

Listenpreis: 37.630 €

nach Prämien: 29.990 € inkl. Überführung (Quelle: https://apl.de/)

BMW i3

Listenpreis: 42.740 €

davon lässt sich die Innovationsprämie von BMW (1500€), der Anteil des Herstellers an der Umweltprämie (2380€) und die Umweltprämie des Bundes (2000€) abziehen. Hinzu kommt noch die Überführung (655€)

Endpreis: 37.515€

In beiden Fällen gibt es noch genügend Optionen in der Preisliste um die Grundpreise nach oben zu treiben.

Preisvorteil des Verbrenners: 7.525 €

Laufende Kosten

Im Folgenden gehe ich von einer Gesamtfahrleistung von 100.000 km in 5 Jahren aus.

Bestimmte Kosten lasse ich aus Vereinfachungsgründen weg, da diese für beide Fahrzeuge zutreffen und gleich oder zumindest sehr ähnlich sind (z.B. Versicherung, Reifen, Service für Klima, Filter, Bremsflüssigkeit).

Es gibt jedoch Unterschiede.

Der i3 ist steuerbefreit, beim 120i werden pro Jahr 102 € fällig.

Da der i3 über eine enorme Bremsleistung des Motors verfügt, wird im normalen Betrieb die mechanische Bremsanlage nicht benutzt. Daraus ergibt sich eine extrem lange Lebensdauer, beim 120i ist mit einem Tausch der Bremsbeläge in dieser Zeit zu rechnen (Material und Lohn ca. 250€)

Das Öl muss beim Verbrenner ebenfalls gewechselt werden. Pro Ölwechsel sind mit Kosten von mindestens 120 € zu rechnen (und das nur, wenn man selbst das Öl besorgt, ansonsten werden es schnell mehr als 200 €). Bei 100.000 km Laufleistung sind mindestens 2 Ölwechsel fällig.

Der Benzinverbrauch des 120i liegt bei ca. 7,5 Liter/100km (abgerundet aus spritmonitor.de). Eine Rechnung mit den Normverbrauchsangaben halte ich für unrealistisch.

Bei einem Benzinpreis von 1,33 €/L (Super, Preis vom 17.10.16 an einer freien Tankstelle) ergeben sich 9.975 €

Für den i3 findet man Werte von 15 kWh/100km, diese halte ich jedoch für zu niedrig und nehme für die Berechnung einen Verbrauch von 16 kWh/100 km an.

Bei einem angenommenen Strompreis von 28 Ct/kWh ergeben sich Gesamtkosten von 4.480 €

Zum Vergleich:

BMW 120i
Steuer 5×102€
Bremsen 250 €
Öl 2×120€
Benzin 9.975 €

Summe: 10.975 €

BMW i3

Stromkosten: 4.480 €

Wie gesagt: Kosten die bei beiden Fahrzeugen anfallen habe ich vernachlässigt.

Preisvorteil des Verbrenners (Gesamtrechnung): 1.030 €

Fazit

In diesem Vergleich hätte der Verbrenner innerhalb von 5 Jahren einen Preisvorteil von 1.030 €. Umgerechnet wäre das 1 Ct pro Kilometer. Die oben genannten Zahlen sind Beispiele, die zwar realistisch sind, jedoch individuell anders aussehen können. So gibt es mit Sicherheit jemanden, der einen günstigeren Stromtarif hat (oder den Strom selbst erzeugt).

Dieser ‚Vorteil‘ des Verbrenners kann jedoch schnell schrumpfen. Die aktuellen Benzinpreise sind sehr schwer zu kalkulieren und haben im Moment eine Tendenz nach oben. Bei einem Preis von 1,45 €/L ist der i3 im Vorteil. Die 1,45 halte ich nicht für unwahrscheinlich. Wenn ich jetzt gerade mir die Benzinpreise in der Umgebung anschaue, dann gibt es um Umkreis von 10 km den Liter Super E5 für 1,29€ bis 1,39€ (Stand 17.10.16 – 13 Uhr).

Ja, der Verbrenner ist mit den aktuellen Preisen günstiger. Die Differenz ist jedoch gering und kann sehr schnell aufgebraucht sein. Bei bestimmten Bedinungen (z.B. viel Kurzstreckenbetrieb und dadurch höherer Verbrauch des Verbrenners) kippt der Vorteil bereits jetzt zu Gunsten des i3. Man kann somit nicht generell sagen, dass ein E-Fahrzeug teurer ist – es ist abhängig von individuellen Gegebenheiten. In beiden Fällen (i3 und 120i) gilt: Aus betriebswirtschaftlichen Gründen wird sich ein Neuwagen nie rechnen. Wenn ich mir das aktuelle Straßenbild jedoch anschaue, dann spielen in vielen Fällen Kosten nicht die entscheidende Rolle.

Hier noch die Konfigurationen der beiden Fahrzeuge:

120i_konfig i3_konfig

27. September 2016
nach Thomas Aich
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eRUDA 2016 – ein Fazit

Schon ist sie wieder vorbei, die eRUDA 2016.
Ein schönes Wochenende, mit vielen netten Menschen, vielen Gesprächen, viel Sonnenschein und herrlicher Landschaft.

Was hat gefehlt?
Nun ja, es waren doch deutlich weniger Fahrzeuge. Gerade am Freitag war das sehr auffallend – der 2. Parkplatz war fast komplett leer.
Über den Haltepunkt Landsberg kann ich nichts berichten, da es nur ein kurzer Zwischenstopp während der Challenge war. In Garmisch hat man eine Chance ‚verschenkt‘. Garmisch war zwar nur Etappenziel der Challenge, trotzdem war der Platz ideal und auch das Interesse der Besucher war vorhanden. Leider war vom Veranstalter niemand vor Ort (zumindest habe ich niemanden getroffen) und ein paar Fahrzeuge außerhalb der Challenge hätten nicht geschadet.

Weilheim am Sonntag war ok, für einige Besucher aber anscheinend zu früh. Das sah in Starnberg schon deutlich besser aus. Bei der späteren Rückkehr nach Fürstenfeldbruck hatte ich den Eindruck, dass man dort schon auf die Fahrzeuge gewartet hat. Den schon kurz nach der Ankunft gab es viele Interessierte. Da war es irgendwie ungünstig, dass fast alle Fahrzeuge unterwegs waren.

Die Ladeinfrastuktur im Fahrerlager war am Limit. Der zeitweise Stromausfall war nur ein Aspekt davon. Schukosteckdosen alleine reichen nicht mehr aus. Die zusätzlichen CEE Dosen sind zwar gut, aber nicht jeder hat einen entsprechenden (nicht ganz billigen) Adapter. Standard ist nun einmal Typ2/Typ1.

Insgesamt war es meine 3. Teilnahme. Vermutlich werde ich auch das 4. Mal dabei sein. Nicht unbedingt wegen der Veranstaltung, sondern weil es eine gute Gelegenheit ist die Leute, die man sonst nur in Foren und per Mail ‚trifft‘ in real zu sehen.

Für die Sache ‚Elektromobilität‘ muss sich die Veranstaltung weiterentwickeln. Gerade wenn in den nächsten Wochen/Monaten neue Fahrzeuge (Opel Ampera-E, neuer Smart, Hyndai Ioniq,…) auf den Markt kommen muss nicht mehr bewiesen werden, dass es E-Fahrzeuge gibt und dass sie funktionieren.
Andere Aspekte (Emissionen, Lärm, …) sollten in den Vordergrund rücken und darlegen warum man umsteigen sollte.

 

26. September 2016
nach Thomas Aich
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eRUDA 2016 – Tag 3

Der dritte und somit letzte Tag stand auf dem Programm. Es ging wieder früh morgens los. Die Fahrerbesprechung war auf 8.30 festgesetzt. Das war aber nicht zu schaffen, Frühstück, Hotel abrechnen und nach Fürstenfeldbruck fahren. Richtig Neues gab es anscheinend nicht in der Besprechung.

Heute standen Weilheim und Starnberg auf dem Programm. Wieder bei strahlendem Sonnenschein ging es los. In beiden Städten gab es reges Interesse an den Fahrzeugen. Die ‚Steigerung‘ dazu war jedoch die Rückkehr ins Fahrerlager nach Fürstenfeldbruck. Hier war es kaum möglich sich ein paar Minuten am Auto aufzuhalten ohne gleich in mehrere Gespräche ‚verwickelt‘ zu sein. Das war sehr gut und zeigt, dass Interesse vorhanden ist, jedoch immer noch viele Wissensdefizite vorhanden sind.
Insgesamt war die Einstellung der Besucher zur Elektromobilität durchaus positiv zu sehen. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Vielleicht beginnt doch langsam aber sicher der Wandel.

Das i-Team hat, hinter dem Team Zoe sogar den zweiten Platz erreicht – eine sehr gute Teamleistung.

Langsam aber sicher hieß es Abschied zu nehmen. Einige Teammitglieder hatten sich schon früher auf den langem Heimweg gemacht. Die Übrigen nutzten das gute Wetter und den Biergarten.

Ein super Wochenende ging leider viel zu schnell vorbei. Fortsetzung folgt (hoffentlich – vermutlich).

Die Rückfahrt sollte eigentlich kein Problem darstellen. Die Verkehrslage wurde aber irgendwie immer chaotischer. Als ich auf die A8 gefahren bin, hat as Navi bereits eine Zeitverzögerung von 180 Minuten angezeigt. Bei Ulm stockte es dann das erste Mal richtig. Da ein zweiter i3 aus dem Team schon ein paar Kilometer vor mir unterwegs war, war ich gut informiert. Am Schnelllader in Aichen (A8)  haben wir dann nochmals eine Pause gemacht, geladen und etwas gegessen. Das hat zwar etwas Zeit gekostet, hatte aber den Vorteil, dass sich ein paar der Staus aufgelöst hatten. Die angezeigte Verzögerung schrumpfte auf unter 60 Minuten. Im Endeffekt waren es dann vielleicht 20-30 Minuten am Leonberger Dreieck.

 

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26. September 2016
nach Thomas Aich
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eRUDA 2016 – Tag 2

Tag 2 – Samstag

Es ging früh los. Um 7.30 schnell im Hotel gefrühstückt, dann das voll geladene (und vorgeheizte Auto – es war doch recht frisch) an der Ladesäule ‚abgestöpselt‘. Danach nach Fürstenfeldbruck noch ein Teammitglied am Hotel abholen (er hatte sein Fahrzeug im Fahrerlager stehen lassen) und die anderen Teammitglieder treffen.
Um 9.00 war Fahrerbesprechung. Irgendwie war das eine langatmige Angelegenheit – zumal wirklich alle Informationen im Fahrerhandbuch zu finden waren.

Dieses Jahr ging es auch für mich auf die eRUDA Challenge – eine Rundfahrt über fast 300 km. Die Route ging von Fürstenfeldbruck, nach Landsberg, danach zum Schloss Neuschwanstein und über Garmisch-Partenkirchen zurück nach Fürstenfeldbruck.

Im Gegensatz zu 2015 gab es für die Challengeteilnehmer keine Straßensperrungen, so dass die Tour relativ problemlos machbar war. Beim Aufenthalt in Garmisch habe ich ein paar kWh nachgeladen. Durch flotte Fahrweise und ordentliche Anstiege war der Verbrauch nicht ganz optimal. Außerdem wollte ich den Rückweg nach Fürstenfeldbruck über die Autobahn fahren und nicht über die Landstraße.

Im Fahrerlager zurück, war ich überhaupt erst das zweite Fahrzeug das von der Challenge wieder zurück gekommen ist. Das war eigentlich erstaunlich, da das i-Team noch einen Umweg über das BMW Hotel in Ammerwald gefahren ist.
Einige Teilnehmer haben sich anscheinend irgendwo mit der Route verrechnet – es gab die Forderung die Maximalzeit über 18 Uhr hinaus zu verlängern. Im Normalfall war die Strecke in der vorgegebenen Zeit jedoch machbar.

Am Abend war das Fahrerlager gut besucht und der Eindruck vom Freitag hat sich nicht fortgesetzt. Unglücklich war, dass zwischenzeitlich der Strom ausgefallen ist. Anscheinend war die Belastung doch zu hoch. Das Problem konnte jedoch gelöst werden.

Während das Team den Abend gemütlich bei Italiener verbracht hat, konnte der i3 im Fahrerlager wieder aufladen und war nach dem Essen bereits wieder bei 100%. Müde ging es danach wieder ins Hotel.

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26. September 2016
nach Thomas Aich
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eRUDA 2016 – Tag 1

Auch 2016 gab es wieder eine eRUDA – ‚elektrisch rund um den Ammersee‘. Wie die letzten beiden Jahre bin ich wieder am Freitag angereist. Dank größerer Batterie in meinem i3 und deutlich besserer Ladeinfrastruktur war die Fahrt kein Problem.

Erster Zwischenstopp war der Schnelllader in Gruibingen, direkt an der A8. Hier lagen 114 km hinter mir und knapp 80 km vor mir zum nächsten Schnelllader. Die Reichweite wäre ausreichend gewesen um auf diesen Stopp zu verzichten – aber sicher ist sicher. Nach ca. 10 Minuten Laden ging es weiter. Bereits hier war ein weiterer Teilnehmer der eRUDA an der Ladesäule, der gerade seinen Ladevorgang beendete.

Nächster Zwischenstopp: Schnelllader in Jettingen-Scheppach. Hier habe ich etwas länger geladen. Bis Fürstenfeldbruck, dem ‚Fahrerlager‘ der eRUDA sind es von hier noch ca. 90 km. Am Lader war richtig ‚Betrieb‘. Neben meinem i3 stand noch ein weiterer i3 (dem Fahrer konnte ich noch etwas unterstützen, da er (noch) nicht richtig mit dem Fahrzeug und den Lademöglichkeiten vertraut war) und ein Kia Soul – ebenfalls ein Teilnehmer der eRUDA.

Der Rest der Fahrt war dann ebenfalls kein Problem. Erster Anlaufpunkt war das Hotel in einem Nachbarort von Fürstenfeldbruck. Insgesamt war ich knapp über 4 Stunden (inkl. Ladepausen) unterwegs. Im Vergleich zu den Jahren 2015 und 2014 war das eine deutliche Verbesserung. Der größte Vorteil war die Verfügbarkeit der Schnelllader, diese waren in den Jahren zuvor noch gar nicht vorhanden.
Zum Vergleich: 2015 stand ich alleine schon 90 Minuten in Günzburg zum Laden.

Danach ging es zum Fahrerlager nach Fürstenfeldbruck. Dort trafen nach und nach die anderen Teammitglieder ein. Bei den anderen Teams war ebenfalls das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. Wie immer ergaben sich unterhaltsame Gespräche.
Als Rahmenprogramm gab es noch verschiedene Vorträge rund um das Thema Elektromobilität.

Schade war, dass an den uns zugewiesenen Plätzen nur ’normale‘ Steckdosen zur Verfügung standen, das hatte ich aus den Jahren zuvor anders in Erinnerung. Weiterhin waren am Freitag nicht so viele Fahrzeuge vor Ort. Das war 2015 ganz anders.

Abends ging es dann mit den anderen Teammitgliedern zum gemeinsamen Essen. Nach einem langen Tag ging es danach wieder ins Hotel. Am Hotel direkt konnte ich nicht laden, aber ca. 100 m entfernt stand eine öffentliche Ladesäule.

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