Mein i3 Blog

Elektromobilität erleben

28. August 2016
von Thomas Aich
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2016er i3 – erste Ausfahrt

Nach der Rückfahrt von München, gab es gestern die erste Möglichkeit den 2016er i3 ausgiebig zu testen.

Gefahren wurde im Comfortmodus, Klimaanlage war auf 24 Grad eingestellt, Außentemperatur zwischen 30 und 35 Grad.
Die Strecke ging durch Ortschaften und Landstraßen mit einem kleinen Anteil an Schnellstraßen. Gefahren wurde was erlaubt war, d.h. bei erlaubten 100 km/h wurden auch 100 km/h gefahren. Das Profil war relativ bergig.

Insgesamt waren es 188 km mit einer Restreichweite von 61 km. Durchschnittsgeschwindigkeit waren ca. 50 km/h. Der Verbrauch lag laut Bordcomputer bei 11,3 kWh/100 km.

Nach dem Laden über Nacht hat mir die App eine Reichweite von 263 km angezeigt.

Bei dieser Fahrweise wäre beim ‚alten‘ i3 nach 150-160 km Schluss gewesen. Soit ist der ’neue‘ i3 ein großer Schritt bzgl. der Reichweite.

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26. August 2016
von Thomas Aich
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… es lebe der i3!

Da ich, wie schon geschrieben, von der Elektromobilität und dem i3 überzeugt bin, war die logische Konsequenz, dass dem i3 ein i3 folgen musste.
Gestern war es dann so weit, mein neuer i3 Stand zur Abholung bereit. Die Übergabe in der BMW Welt war auch dieses Mal wieder ein Erlebnis.

Der neue i3 hat die größere Batterie (ca. 50% mehr Kapazität) und eine paar Optionen, die ich vorher nicht hatte. Was zuerst auffällt ist natürlich die Farbe. Jetzt ist der i3 definitiv nicht mehr zu übersehen.

Aber auch sonst haben sich viele Details geändert. Das Fahrwerk wurde anscheinend geändert. Das Fahrzeug liegt gefühlt satter und komfortabler auf der Straße. Die Tasten des i-Drive Controllers fühlen sich anders an. Das Warndreieck wandert vom Kofferraum in den vorderen Stauraum. Die Haltebänder im Kofferraum und das Netz im Fußraum sind verschwunden bzw. wurden durch eine einfachere Lösung ersetzt.

Die Rückfahrt von München war überzeugend. Im Endeffekt bin war ich viel zu langsam unterwegs. Hochgerechnet war eine Reichweite von 250 km möglich. Mit zwei Ladestopps (insgesamt 30 Minuten) war ich auf der sicheren Seite. Wahrscheinlich hätte auch eine Ladung gereicht. Die letzte Etappe von ca. 140 km bin ich dann mit 120 km/h gefahren und hatte noch genügend Reserven. Mit dem ‚alten‘ i3 wäre das nicht möglich gewesen.

Der i3 ist irgendwie erwachsener geworden. Die größere Reichweite sollte auch die letzten Zweifler endlich von der Praxistauglichkeit der Elektromobilität überzeugen.

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21. August 2016
von Thomas Aich
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Der i3 ist tot….

Nach fast drei Jahren hieß es diese Woche ‚Abschied nehmen‘.

Mit knapp 30.000 km endet die i3 Geschichte und das Fahrzeug steht beim Händler. Nachdem die Softwareproblemen aus der Anfangszeit (Ausfall der Klimaanlage, seltsame Reichweitenberechnungen) behoben waren, bin ich davon ausgegangen, dass die weitere Zeit problemlos verläuft.
Leider war das nicht so. Seit Oktober 2015 gab es massive Schwierigkeiten mit der Klimaanlage (keine Kühl- bzw. Heizfunktion, anlaufende Scheiben, Verlust von Öl aus der Klimaanlage). Nach einigen, z.T. mehrwöchigen Werkstattaufenthalten war die Freude doch etwas getrübt.
Nach der letzten Aktion funktioniert zwar die Klimaanlage, manchmal gibt es jedoch einen beißenden Geruch (Essig-/Silikongeruch). Außerdem scheint die Steuerung etwas durcheinander. Es kann vorkommen, dass bei einer Einstellung von 25 Grad und einer entsprechenden Innentemperatur trotzdem eiskalte Luft ins Wageninnere geblasen wird.
Insgesamt wurde auch der ursprüngliche Fehler nie gefunden. Es wurden ’nur‘ nahezu alle Teile der Klimaanlage ersetzt. Somit konnte mir niemand sagen, ob der Fehler früher oder später nicht doch wieder auftritt. Es war also Zeit einen Schlußstrich zu ziehen.

Ich bin immer noch überzeugt von der Elektromobilität und auch vom i3. Aber nicht von genau diesem Exemplar. Der i3 war einer der ersten 6 verkauften i3 weltweit – vielleicht war das der Grund für die Zicken. Auf jeden Fall bin ich erst einmal wieder mit einem Verbrenner unterwegs.

Hier noch ein paar Impressionen aus den letzten Jahren:

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12. Juli 2016
von Thomas Aich
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Neustadt a.d. Weinstraße – neue Ladesäule

Die Elektromobilität nimmt langsam Fahrt auf. Neben dem neuen Schnelllader in Landau (siehe hier) wurde heute (12.7.16) in Neustadt a.d. Weinstraße eine weitere Ladesäule in Betrieb genommen. Bei der Säule handelt es sich um eine ‚typische‘ RWE Ladesäule, d.h. es stehen 2 Typ2 Anschlüsse mit jeweils 22kW Leistung zur Verfügung. Aktiviert werden kann die Säule per SMS oder über die entsprechende Smartphone APP.

Bei einer kleinen ‚Feier‘ wurde die Säule vom OB und dem Geschäftsführer der Stadtwerke der Öffentlichkeit übergeben.
Neben Tesla war auch der EVRN vor Ort vertreten.

Es ergaben sich interessante Gespräche und ich habe den Eindruck, dass man hier auf einem guten Weg ist. Neben der Ladesäule sollen weitere Folgen. Ebenso gibt es einen speziellen Stromtarif der Stadtwerke für E-Autofahrer. Darin ist eine Wallbox zum Aufladen des Fahrzeugs und der bundesweite Zugang zu weiteren Ladesäulen enthalten.

Adresse des Ladepunkts: Juliusplatz, Neustadt a.d. Weinstraße.

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26. Juni 2016
von Thomas Aich
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24.6.2016 – Tag der Elektromobilität – Bad Dürkheim

Am Freitag, 24.6., fand in Bad Dürkheim der ‚Tag der Elektromobilität‘ statt. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hatte eingeladen. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigten verschiedene Aussteller die aktuellen Möglichkeiten in der Elektromobilität. Auch EVRN und Solarmobil Karlsruhe waren vor Ort.

Sehr begehrt waren die Mitfahrten in den Elektrofahrzeugen. Als private Teilnehmer war es für uns nicht so einfach Probefahrten zur Verfügung zu stellen. Hier wäre ein größeres Engagement der Händler wünschenswert gewesen.

Leider war dies wieder eine Veranstaltung mit relativ wenigen Besuchern. Gründe dafür könnte der Termin (Freitag) und das extrem heiße Wetter gewesen sein. Es zeigt sich, dass im Moment die Elektromobilität allein noch kein Anziehungspunkt ist.

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19. Juni 2016
von Thomas Aich
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Und wenn sie nicht gestorben sind…

… dann forschen sie noch heute.

In der Sonntagszeitung ‚derSONNTAG‘ vom 19.6.2016 war folgender Artikel enthalten:

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Mal wieder ein Forschungsprojekt zur Elektromobilität. Zitat ‚Es werden Reaktionen, Gefühle und das Fahrverhalten bei Nutzung eines Elektromobils untersucht‘. Was hier alles untersucht werden muss – einfach Klasse. Dabei ist es ganz einfach. Ein Elektromobil fährt einfach von A nach B, wie andere Fahrzeuge auch. Die Gefühle des Fahrer müssen also erforscht werden, sorry aber das ist doch etwas ‚daneben‘. Ich frage mich, ob das auch bei der Entwicklung bisheriger (Verbrenner-)Fahrzeugen notwendig war. Für was man die Forschungsergebnisse nutze will steht leider nicht im Artikel.

Zitat: ‚So kann es durchaus sein, dass Probanden während der Fahrt nervös und ängstlich reagieren, wenn die Ladekapazität der Batterie zurück geht‘. Das ist übrigens ein ganz normaler Vorgang wenn das Fahrzeug bewegt wird. Das verhält sich bei Benzin ähnlich. Nervös kann man werden, wenn keine Lademöglichkeit zur Verfügung steht, diese zugeparkt ist oder ein völlig realitätsfremde Zugangsmodalitäten vereinbart wurden. Dies trifft auch auf das Autohaus Ungeheuer zu. Die Ladestation in Karlsruhe ist nur zu den Öffnungszeiten verfügbar, die in Ettlingen gehört zu einem Forschungsprojekt und ist somit gar nicht öffentlich.
So viel also zu dem ‚hohen Stellenwert‘ der Elektromobilität beim genannten Autohaus.

 

17. Mai 2016
von Thomas Aich
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Tag der Elektromobilität 16.5.2016 Johanniskreuz

Am Pfingstmontag wurde vom ‚Haus der Nachhaltigkeit‘ ein Tag der Elektromobilität veranstaltet.
Neben Vorträgen rund um das Thema Elektromobilität, waren die E-Fahrzeuge der Anziehungspunkt. Trotz kalten Temperaturen und Regenschauern waren viele E-Fahrer und Besucher anzutreffen.

Vom Twizy bis zum Model S waren fast alle auf dem Markt vorhandenen Fahrzeuge vorzufinden (nur einen Kia und eine Mercedes B-Klasse habe ich vermisst). Wie bei vielen solcher Veranstaltungen waren die Hauptthemen ‚Reichweite, Kosten, wie kann ich laden?‘. Ich denke wir E-Fahrer konnten hier viel aus der Praxis berichten.

Matthias Leonhardt vom EVRN hat einen Vortrag ‚Elektroauto im Erstkontakt‘ gehalten, welcher einen guten Überblick über den aktuellen Stand vermittelt hat.

Auf der SWR war vor Ort (SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz) und hat einen Bericht für die Landesschau produziert. Hier der Link: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/elektromobilitaet-in-johanniskreuz-an-der-reichweite-hapert-s-noch/-/id=13831106/did=17443006/nid=13831106/pq509b/index.html

So ganz glücklich finde ich den Beitrag nicht. Ein paar der Aussagen sind schlichtweg falsch und bedienen die bekannten Vorurteile – leider. Über die Meinung des ‚Auto-Experten‘ kann man nur irritiert sein.

Hier noch ein paar Impressionen:

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1. Mai 2016
von Thomas Aich
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30.4.2016 Stuttgart eTourEurope

Am 30.4.2016 war Stuttgart Zwischenstation der eTourEurope. Organisiert wurde die Veranstaltung in Stuttgart von electrify-bw.de.

Insgesamt waren ca. 60 E-Fahrzeuge zu sehen und machten die Veranstaltung zu einem guten Querschnitt über den aktuellen Stand der Elektromobilität. Durch die zentrale Lage der Veranstaltung auf dem Ehrenhof des Stuttgarter Schlosses konnten viele Besucher begrüßt werden. Es ergaben sich viele Gespräche und auch Gelegenheiten für Probefahrten.

Im Vergleich zu früheren Veranstaltungen scheint das Thema Elektromobilität inzwischen bei der Masse angekommen zu sein. In den Gesprächen war erkennbar, dass die bisherige Skepsis nachgelassen hat und ein gewisses Interesse an E-Fahrzeugen besteht. Die Themen Reichweite, Preise und Lademöglichkeiten sind jedoch immer noch aktuell.

Eine wirklich gelungene Veranstaltung, welche  meiner Meinung nach die ‚Sache‘ doch deutlich nach vorne gebracht hat.

Hier noch ein paar Impressionen:

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