Mein i3 Blog

Elektromobilität erleben

9. Oktober 2018
von admintomsblog
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eRUDA 2018

eRUDA  – elektrisch rund um den Ammersee 2018 schon wieder?

Ja und Nein. Ja, es war meine 5. Teilnahme an der eRUDA, aber es gab doch deutliche Unterschiede zu den letzten Jahren.
Vor allem die Größe der Veranstaltung hat sich geändert. Dies gilt für das BMW i-Team, wie auch für die gesamte Teilnehmerzahl. Während es 2014 gerade 4 i3 im Team waren, sind 2018 über 30 i3 angetreten. Insgesamt waren knapp 260 Elektrofahrzeuge vor Ort!!!
Das Fahrerlager befand sich dieses Jahr in Weilheim und die Challenge am Samstag war deutlich anspruchsvoller angelegt. Doch dazu später mehr.

Freitag 5.10.2018 Anreise
Die Fahrt nach Weilheim verlief relativ problemlos. An der Raststätte ‚Sindelfinder Wald‘ machte ich einen kurzen Zwischenstopp um für knapp 10 Minuten ein paar kWh zu laden.
Danach kam der erste Stau, der mich gut 30 Minuten Zeit und ein paar Kilometer Umweg gekostet hat. An der Rasstätte Gruibingen wollte ich eigentlich laden. Leider war der Schnelllader belegt und die neuen Ladestationen von Ionity an gleicher Stelle noch nicht freigegeben (dies erfolgte anscheinend ein paar Stunden später).
Weiter ging es über die A8 und A7 – mit einem Ladehalt – Richtung Teamhotel in Peißenberg (https://www.sonne-peissenberg.com/).
Die ersten Teammitglieder waren bereits vor Ort und dank Glympse (glympse.com) war bereits ersichtlich, dass die nächsten aus dem Team nicht mehr weit weg waren.
Zuvor hatte Philipp bereits den Ladepark organisiert. An dieser Stelle vielen Dank dafür und vielen Dank an die Gemeindewerke Peißenberg, die uns hier tatkräftig unterstützt haben.
Danach ging es gemeinsam nach Weilheim ins Fahrerlager, zur Anmeldung und Fahrerbesprechung. Der Abend endete beim gemütlichen Essen. Anscheinend war die Gaststätte, trotz Reservierung, etwas überfordert.

Samstag 6.10.2018 Challenge
Im Gegensatz zu den Jahren zuvor wurde die Challenge 2018 etwas ausgedehnt – Ziel war Rettenbachferner in Sölden (=höchster Straßenpunkt Europas). Start war in Weilheim, Zwischenziel Sölden und Gesamtziel in Landsberg. Die kürzeste mögliche Strecke waren ca. 360 km. Es gab aber viele verschiedene Varianten. Außerdem war damit zu rechnen, dass nicht jeder Lademöglichkeit nutzbar ist – es waren ca. 100 Fahrzeuge für die Challenge gemeldet.
Mit entsprechendem Fahrzeug und/oder ‚Gasfuß‘ wäre es zwar möglich gewesen diese Strecke ohne Laden zu fahren, das entspricht jedoch nicht so richtig meinem Fahrstil. Also habe ich mich entschlossen unterwegs zu laden. Die geplante Fahrstrecke waren bei meiner Routenwahl gut 400 km. Bei einem angenommenen Schnitt von 50 km/h (auf der Landstraße durchaus realistisch) wäre die Fahrzeit bereits 8 Stunden. Ein bischen Pause wollte ich auch machen und die Zieleinfahrt war für 18 Uhr vorgesehen. Ergebnis war ein Start um 5.45 Uhr in Peißenberg bzw. 6 Uhr am Startpunkt in Weilheim.
Über großteils leere Straßen ging es in Richtung Österreich, dementsprechend flott ging es dem Sonnenaufgang entgegen. Erster Halt war beim BMW Hotel in Ammerwald. Am dortigen Schnelllader wurde der Akku fast vollständig aufgeladen. Die nächste Etappe ging schließlich bis zum höchsten Punkt der Tour.
Weiter ging es am Plansee vorbei über Reutte und den Fernpass nach Sölden. So ganz sicher war ich mir am Anfang nicht, ob meine Fahrweise zu den noch vor mir liegenden Höhenmetern passt. So oft bin ich nicht in den Alpen unterwegs. An der Mautstation der Gletscherstraße hatte der Akku aber noch genau 40% – daher waren die Befürchtungen unbegründet. Der höchste Punkt (2800m) wurde mit einem Akkustand von 27% erreicht.
Nach einem kurzen Aufenthalt ging es zuerst ins Restaurant, bei einem Kaffee etwas aufwärmen – vor Ort waren es gerade 3 Grad plus – und mit den Teammitglieder quatschen, die bereits schon vor Ort waren.
Ursprünglich hatte ich geplant direkt nach Landsberg ins Ziel zu fahren. Ich wollte mir dann aber doch nicht das obligatorische Stück Sachertorte entgehen lassen, d.h. Rückweg wieder über Ammerwald.
Mir war jedoch klar, dass ich auf alle Fälle nochmal laden musste. Ein Blick in die entsprechende App und die Wahl viel auf den Schnelllader in Ötztal. Dort waren zwar bereits andere Fahrzeuge der Challenge anzutreffen, die Wartezeit war jedoch nur kurz.
Mit gut gefülltem Akku ging es dann weiter Richtung Fernpass. Unser Team hatte sich über die App Zello vernetzt. So wusste ich schon, dass such auf dem Fernpass nicht mehr viel bewegte und durchgängig Stau war.
Glücklicherweise war das Navi ebenfalls der Meinung, dass es besser wäre eine alternative Route zu wählen. Dies sollte sich als Glücksgriff herausstellen. In Imst bin ich von der Hauptroute abgebogen und über das Hahntennjoch weiter gefahren – eine wirklich atemberaubende Strecke. Dieser Abstecher endete in Reutte und schließlich beim Stück Torte in Ammerwald. Die Fahrt bis dorthin war nicht wirklich stromsparend (dafür haben die Kurven zu viel Spass gemacht), die Folge war ein dritter Ladevorgang an diesem Tag. Zeit hat dies allerdings nicht gekostet, das Auto war schneller geladen, wie der Kuchen gegessen.
Von Ammerwald ging es bereits mit drei i3 über Ettal weiter nach Landsberg. Unterwegs war noch ein Sammelpunkt vereinbart, so dass ein Teil des Teams gesammelt in Landsberg angekommen ist.
Die Challange endete dort – für mich mit 3 Ladestopps, 432 km, 11,8 kWh/100 km Verbrauch und einem Schnitt von 54,5 km/h.
Von Landsberg ging es danach in Teamhotel zum gemütlichen, gemeinsamen Abendessen.

Sonntag 7.10.2018
Nach dem Frühstück hieß es langsam schon Abschied nehmen. Die ersten Teammitglieder hatten sich verabschiedet. Im Fahrerlager in Weilheim wurden noch Bilder gemacht und ein Luftbild gestellt.
Danach ging es in die Nähe von Bad Tölz auf einen Flugplatz. Dort konnte man elektrisch angetriebene Flugzeuge bestaunen.
Zum Abschluss ging es nach Gauting zur Siegerehrung. Dank Philipp und seinen Ortskenntnissen war die Fahrt recht lustig – kleine enge Landstraße mit wenig Verkehr.

Das BMW i-Team konnte auch 2018 wieder den 2. Platz erringen (zum 3. Mal in Folge).

Nachdem 2017 gefühlt etwas die ‚Luft aus der Veranstaltung‘ war, konnte 2018 dies locker wieder wett gemacht werden. Beigetragen dazu hat das Wetter, die Challenge nach Sölden und (vor allem) das Team. Es hat Spaß gemacht das Wochenende mit so vielen ‚Verrückten‘ zu verbringen. Extra Dank geht an Teamchef Olaf und Philipp als den Mann ‚vor Ort‘.

Bis spätestens zur eRUDA 2019

 

7. Mai 2018
von admintomsblog
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Vortrag von Winfried Hermann in Ettlingen

Winfried Hermann, der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg hat vor kurzem in Ettlingen einen Vortrag zum Thema ‚Mobilität der Zukunft‘ gehalten.

Ohne auf die Details eingehen zu wollen, kann man festhalten, dass das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg durchaus auf dem richtigen Weg ist und einige gute Ansätze verfolgt. Die Frage ist jedoch immer, was davon im Endeffekt übrig bleibt oder von politischen Kompromissen verwässert wird.
Auf alle Fälle war der Vortrag durchaus in der Lage (hoffentlich) ein paar Menschen wachzurütteln, denn so wie aktuell kann und darf es nicht weitergehen.

7. Mai 2018
von admintomsblog
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NO2 Messung in Ettlingen – Ergebnisse

Leider deutlich verspätet, hier die Ergebnisse (ich hatte leider viele andere ‚Baustellen‘ zu erledigen):

Inzwischen hat die deutsche Umwelthilfe die Ergebnisse der Messaktion veröffentlicht.

Ettlingen liegt mit einem Messwert von 26,2 ug unter dem zulässigen Grenzwert.
Trotzdem besteht Raum für Verbesserungen, zumal der Messwert ’nur‘ eine Momentanbetrachtung darstellt.

Alle Ergebnisse im Detail sind auf der Internetseite der Umwelthilfe zu finden:
https://www.duh.de/abgasalarm/

1. März 2018
von admintomsblog
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NO2 Messung in Ettlingen

Einen Monat lang wurde in Ettlingen in der Schillerstraße die Belastung von Stickstoffdioxid gemessen. Dazu wurden zwei Messröhrchen an einer Straßenlaterne angebracht. Aktuell werden die Messungen ausgewertet. Sobald die Ergebnisse bekannt sind, gibt es hier die entsprechenden Informationen.

Die Messung erfolgte durch eine Initiative der Deutschen Umwelthilfe (www.duh.de) und Unterstützung der Stadt Ettlingen.

2. November 2017
von Thomas Aich
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Das Ende meines Verbrennerzeitalters

Nachdem es hier etwas ruhiger geworden ist, ist es wieder Zeit für einen neuen Beitrag in meinem Blog.
Die letzten Wochen war ich sehr mit meinem anderen ‚Projekt‘ next step mobility beschäftigt. Das wird auch weiterhin so sein.

Es gab aber auch sonst Neuigkeiten:
Vor ein paar Tagen habe ich mein Verbrennerzeitalter beendet und fahre jetzt nur noch elektrisch. Es ist also etwas Zeit auf 25 Jahre zurück zu blicken. Es gab einige Fahrzeuge – langsame und schnelle – Topfahrzeuge und echte ‚Gurken‘ – einen Totalschaden – viele Kilometer auf der Rennstrecke – Werkstattbesuche – viele Tankstellenbesuche….

Begonnen hat es 1992 mit einem Ford Fiesta BJ84 – 1.0 Liter und um die 40 PS
1994-1997 Ford Fiesta mit 75 PS BJ94
1997-2002 BMW e36 316i compact, 100 PS BJ97
2002 BMW e46 318ti 140 PS – nach einem Monat Totalschaden an einer roten Ampel (nein, ich hatte nicht Rot)
2002-2004 BMW e46 318ti – als Ersatz
2004-2015 BMW Z4 3.0 –
2006-2009 BMW 116i – als Alltagswagen
2008-2008 BMW Z4 coupé – das schönste Auto, allerdings mit technischen Problemen
2009-2015 BMW 135i coupé
2015-2017 BMW 235i cabrio

Ja, es war eine schöne Zeit. Aber ich halte die E-Fahrzeuge für die bessere Lösung. Und wenn ich eine Entscheidung treffe, dann richtig!

Ab 2013 BMW i3, inzwischen mit dem größeren Akku – voll alltagstauglich und glücklich 😉

 

2. Oktober 2017
von admintomsblog
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eRUDA 2017

Die eRUDA (=elektrisch rund um den Ammersee – www.eruda.de) 2017 ist schon wieder vorbei. Ein tolles Wochenende, mit vielen netten Menschen, vielen E-Autos, einer tollen Landschaft und super Wetter.

Und wie war das? Nach der eRUDA ist vor der eRUDA. Die Anmeldung für 2018 ist bereits unterwegs.

19. Juli 2017
von Thomas Aich
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Kohlestrom für’s E-Auto

Nur ein paar Gedanken zu dem Thema ‚das E-Auto wird doch sowieso nur mit Kohlestrom betrieben‘.

Unabhängig davon, dass es die Möglichkeit gibt Ökostrom zu beziehen oder den Strom selbst zu erzeugen, möchte ich ein paar Zahlen darstellen:

Aktuelle Verbrenner erzeugen pro km CO2. Hier einige Werte (Quelle Internetseite des Herstellers):
VW up! 101 g/km
VW GTD 116g/km
BMW 116d 96 g/km
Toyota Aygo 95g/km

Zum Vergleich
Mit dem aktuellen Strommix in Deutschland werden pro kWh 406 g CO2 erzeugt (Quelle: https://www.electricitymap.org/?wind=false&solar=false&page=country&countryCode=DE Stand 19.7.2017 9:26)
Bei einem Stromverbrauch von 12,9 kWh/100 km (Herstellerangabe von BMW für den i3) würde dies 52g/km entsprechen.

D.h. auch beim aktuellen Strommix erzeugt ein E-Fahrzeug im Betrieb weniger CO2 als ein Verbrenner.

Ja, das sind nur die Verbrauchswerte. Wenn man sich die Gesamtbilanz ansieht, dann ergeben sich andere Werte. Dies gilt jedoch sowohl für das E-Fahrzeug, wie auch den Verbrenner.

 

 

6. Mai 2017
von Thomas Aich
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Infotag Elektromobilität am 30.4.2017 in Bad Wurzach

Duch einen Beitrag auf Facebook und einem Aufruf bei goingelectric bin ich auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden. Kurzerhand habe ich meine Teilnahme zugesagt.

Durch den inzwischen größeren Akku und dem guten Ausbau an Schnellladern war die Strecke von ca. 240 km kein Problem. Ein kurzer Ladestopp war ausreichend. Insgesamt habe ich knapp 20 Minuten geladen, bei der Ankunft habe ich jedoch festgestellt, dass bereits 10 Minuten ausgereicht hätten.

Die Veranstaltung war super organisiert und fand im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags statt. Bei strahlendem Sonnenschein (inkl. Sonnenbrand) waren viele Besucher vor Ort. Es ergaben sich viele Gespräche und es war durchweg eine positive Einstellung zum Theme E-Mobilität vorhanden. Das war nicht immer so. Genau solche Veranstaltungen sind notwendig um Vorurteile abbauen zu können. Dass eine Strecke von Ettlingen-Bad Wurzach-Ettlingen mit dem E-Auto (inzwischen) problemlos möglich ist, war nicht jedem Besucher bekannt.

Die örtlichen Autohändler hatten übrigens ebenfalls ihre Fahrzeuge ausgestellt – ein E-Fahrzeug war jedoch nicht zu finden.

Gegen 17 Uhr ging es wieder zurück. Dieses Mal tatsächlich nur mit einer Pause von 10 Minuten am Rasthof Aichen.

 

6. Mai 2017
von Thomas Aich
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Treffen ‚Alternative Antriebsformen‘ Technikmuseum Sinsheim

Auch 2017 fand das Treffen ‚Alternative Antriebsformen‘ am Technikmuseum Sinsheim statt (https://sinsheim.technik-museum.de/de/alternative-antriebsformen).

Bei gutem Wetter waren fast alle aktuell verfügbaren E-Fahrzeuge vertreten. Die Besucherzahlen waren OK, hätte aber gerne mehr sein können. Gerade nach den Diskussionen über Feinstaub, NOx und Dieselfahrverbote hätte ich mit mehr Interesse gerechnet.