Mein i3 Blog

Elektromobilität erleben

6. Dezember 2016
von Thomas Aich
1 Kommentar

Elektromobilität in Ettlingen. Die Fraktionen beraten über die Haushaltsmittel (Artikel in den BNN vom 6.12.2016)

Während die Grünen zusätzliche Investitionen beantragen und als Ziel eine jährliche Verdopplung der Ladeplätze fordern, ist die CDU der Meinung, dass der Aufbau der Ladeinfrastruktur Aufgabe der Automobilindustrie sei.

Dazu ein Kommentar:
Das Ziel der Grünen hört sich gut an. Dabei darf man aber nicht vergessen wie der aktuelle Stand überhaupt ist. In ganz Ettlingen gibt es genau einen Ladepunkt der problemlos 24/7 nutzbar ist (Mühlenstraße). Für den zweiten 24/7 Ladepunkt bei der Volksbank benötigt man eine EC-Karte um auf den Parkplatz zu gelangen. Diese hat nicht jeder – gerade im Ausland (speziell auch Frankreich)  ist diese nicht verbreitet. Alle anderen Ladepunkte sind an Öffnungszeiten oder andere Zugangsbeschränkungen gebunden.
Vielleicht sollte man zuerst überlegen für wen und welchen Zweck Ladepunkte errichtet werden sollen. Danach kann man über die Kosten und Budget reden. Daraus ergibt sich dann die mögliche Anzahl der Ladestationen.
Ansonsten hat Ettlingen danach vielleicht 30 Ladepunkte, die niemandem richtig nützen.

Die CDU ist der Meinung, dass die Ladeinfrastruktur Aufgabe der Automobilindustrie sei. Wie das aber funktionieren soll bleibt schleierhaft. Gerade der Bau von dezentralen Lademöglichkeiten in den Städten (im Gegensatz zu Ladepunkten an Schnellstraßen und Autobahnen) bereitet große Probleme.
Fakt ist, dass der Bau von Ladepunkten anders gestaltet ist, wie der Bau einer Tankstelle. D.h. es geht nicht darum an einer Stelle ein paar Säulen zu bauen. Die Ladepunkte müssen dort gebaut werden wo die Fahrzeuge längere Zeit stehen. In den meisten Fällen ist das im öffentlichen Parkraum.
Der Vorschlag der CDU setzt also voraus, dass die Gemeinde öffentlichen Raum an private Unternehmen zur Verfügung stellt. Bereits das dürfte ein Hinderungsgrund sein. Spätestens bei der Frage der Pacht für die Nutzung endet das Interesse eines jeglichen Investors.
Aktuell ist mit dem Betrieb einer Ladesäule kein Gewinn zu erwirtschaften. In den meisten Fällen ist es nicht einmal möglich die laufenden Kosten zu decken.
Genau aus diesem Grund ist die Investition in eine Ladeinfrastruktur eine Investition in die Zukunft. Die Gemeinde hat auch eine Verantwortung gegenüber den Bürgern. Gerade die Abgas- und Lärmbelastung kann durch die Förderung der Elektromobilität verringert werden.
Übrigens: Andere Städte sehen das genau so. Paradebeispiel ist die Stadt Speyer (unter CDU Führung), wo ein entsprechendes Konzept realisiert wird.

Ab 2017 sind Förderungen des Bundes für den Aufbau der Ladeinfrastruktur in Vorbereitung.

Beiden Fraktionen würde ich empfehlen sich zuerst näher mit der Thematik zu befassen, ein Konzept zu erstellen und danach einen Antrag zu stellen. Und nicht einfach pauschale Aussagen zu treffen (sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung).

12. November 2016
von Thomas Aich
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Pedelec Ladestation – ein Kommentar

Ein Kommentar zur Eröffnung der zweiten Ladestation für E-Bikes in Ettlingen.

Ja, ich bin ein Befürworter der Elektromobilität. Und JA, E-Bikes gehören ebenfalls zur Elektromobilität. Von daher ist jeder Schritt in die Richtung einer sauberen, nachhaltigen Mobilität zu begrüßen.
Was ich vermisse ist ein Konzept, welches den verschiedenen Aspekten gerecht wird. Gerade weil die finanziellen Mittel beschränkt sind, müssen diese zielgerichtet eingesetzt werden. Auch wenn diese Ladestation von der Volksbank gesponsort wurde, muss die Frage erlaubt sein, ob das Geld nicht effektiver hätte genutzt werden können.

Ist diese Ladestation überhaupt praktisch nutzbar? Bei den E-Bikes konnte man sich nicht auf einen Standard zur Aufladung einigen. Die Folge ist, dass jeder Hersteller sein eigenes System auf den Markt gebracht hat. Der kleinste gemeinsame Nenner zur Aufladung ist eine Haushaltssteckdose. Dementsprechend wurde die Ladestation ausgerüstet. Das bedeutet, dass jeder, der den Akku seines E-Bikes aufladen möchte, sein Ladegerät mitbringen muss. Wie wahrscheinlich ist das?

Wer muss denn überhaupt unterwegs das E-Bike aufladen? Die Reichweiten sind aktuell schon sehr praxistauglich, so dass im Normalfall daheim geladen wird. Ausnahme dürften Touristen sein, die längere Strecken mit dem Rad unterwegs sind. Hier stellt sich dann die Frage, ob diese den Akku nicht an ihrer Unterkunft aufladen.

Ein kurze Frage bei anderen E-Mobilisten bestätigte meine Ansicht: http://www.goingelectric.de/forum/oeffentliche-ladeinfrastruktur/oeffenliche-lademoeglichkeit-fuer-pedelecs-t19944.html

Noch ein Wort zum Standort: Auf den ersten Blick erscheint er ideal. Direkt am Bahnhof dürfte er sinnvoll sein. Jedoch ist der aktuelle Fahrradabstellplatz jetzt schon überfüllt. Wo soll man dann das – meist nicht billige – E-Bike abstellen?

Nicht falsch verstehen, die Initiative finde ich gut. Etwas mehr Konzeptarbeit im Vorfeld würde wesentliche Vorteile bringen (z.B. Umfrage bei E-Bike Nutzern). In diesem Zusammenhang sehe ich es kritisch, dass die Volksbank plant noch weitere Pedelec Ladestationen zu errichten. Richtig günstig sind diese Ladestationen nämlich nicht.

 

12. November 2016
von Thomas Aich
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Pedelec Ladestation

Heute ein etwas anderes Thema.
Am 8.11. wurde in Ettlingen die zweite Ladestation für Pedelecs eingeweiht. Wärend die erste Station in der Mühlenstrasse zusätzlich noch einen Ladepunkt für E-Fahrzeuge bietet, ist die neue Station nur von E-Bikes nutzbar.

Die Station ist neben dem Fahrradabstellplatz am Hauptbahnhof (siehe Karte, neben EXTREM PIZZA Ettlingen):

Die Nutzung ist kostenlos und ohne Vertrag, Karte, App o.ä. möglich. Um den Akku aufzuladen muss er aus dem Fahrrad entnommen werden und in eine der Boxen gelegt werden. Dort erfolgt der Anschluss über eine Schuko-Steckdose (das eigene Ladegerät muss genutzt werden). Vor Diebstahl ist der Akku in der Box durch die Eingabe einer PIN geschützt. Die PIN wird am Anfang individuell festgelegt und wird zum öffnen der Box benötigt.

Gesponsort wird die Ladestation von der Volksbank Ettlingen, den Stadtwerken Ettlingen und der Stadt Ettlingen.

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2. November 2016
von Thomas Aich
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Speyer geht voran

Heute, am 2.11.2016 wurde in Speyer die zweite Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge eingeweiht (in Betrieb war sie bereits seit in paar Wochen).
Speyer zeigt, dass es nicht immer die großen Metropolen sein müssen, die den ersten Schritt gehen.
Ein Konzept und die Zusammenarbeit aller Beteiligten (Verwaltung, Stadtwerke, Gemeinderat, Klimaschutzmanagement) sorgen für einen deutlichen Vorsprung gegebenüber anderen Städten.

Aktueller Stand der Ladeinfrastruktur:
2 Schnelllader
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Bauhaus-Iggelheimerstrasse-30/16856/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Volksbank-Bahnhofstrasse-19/12857/

7 weitere AC Ladepunkte (an 4 Standorten)
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Diakonissen-Krankenhaus-Paul-Egell-Strasse-31/10878/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Stadtwerke-Speyer-Gewerbegebiet-Georg-Peter-Suess-Strasse-2/10760/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Festplatz-Geibstrasse-1/6786/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Speyer/Domplatz-Bauhof-1/7930/

Tendenz: weiterer Ausbau

Daran können sich andere Städte gerne ein Beispiel nehmen.

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17. Oktober 2016
von Thomas Aich
1 Kommentar

Kostenvergleich BMW 120i <> BMW i3

Immer wieder gibt es die Diskussion, dass Elektrofahrzeuge zu teuer sind. Diese Aussage ist aber nur teilweise richtig. Es stimmt, dass absolut gesehen E-Fahrzeuge teuer sind. Dies gilt inzwischen aber für alle Fahrzeuge, eben auch Verbrenner. Die Preise galoppieren davon.

Es kommt aber auch immer darauf an, wie ich einen Kostenvergleich gestalte. Ich kann nie die Anschaffungskosten eines neuen E-Fahrzeugs mit den Kosten für einen gebrauchten Verbrenner vergleichen (was in vielen Gesprächen, die ich schon geführt habe gerne gemacht wird).

Ebenfalls sollte man Fahrzeuge im gleichen Segment vergleichen. Unter diesem Link http://zoepionierin.de/elektroauto-ist-guenstiger-als-ein-verbrenner/ gibt es einen Vergleich zwischen Renault Zoe und Renault Clio.

Hier jetzt der Vergleich BMW 120i gegen BMW i3

Ich habe einen 120i gewählt, da dieser dem i3 bei den Fahrleistungen sehr nahe kommt. Auch vom Innenraum liegen die beiden Fahrzeuge nahe beisammen, wenn auch der i3 das bessere Raumgefühl hat. Oftmals wird der i3 mit dem Mini verglichen. Meiner Meinung nach passt dies jedoch nicht ganz. Beide Fahrzeuge gehören zwar offiziell zu den Kleinwagen, ich finde jedoch, dass der Mini eine Klasse unter dem i3 rangiert.

Die Ausstattung der beiden Fahrzeuge habe ich (wo möglich) gleich gestaltet. Vorteil des Verbrenners ist das aktuelle Prämienpaket zu ‚100 Jahre BMW‘ und die Möglichkeit erhebliche Nachlässe zum Listenpreis zu verhandeln.

Beim i3 gibt es zwar keine Nachlässe, jedoch die Umweltprämie und einen Nachlass bei der Wahl von bestimmter Ausstattung.

Die beiden Konfigurationen stehen weiter unten als PDF-Dateien.

Anschaffungskosten

BMW 120i

Listenpreis: 37.630 €

nach Prämien: 29.990 € inkl. Überführung (Quelle: https://apl.de/)

BMW i3

Listenpreis: 42.740 €

davon lässt sich die Innovationsprämie von BMW (1500€), der Anteil des Herstellers an der Umweltprämie (2380€) und die Umweltprämie des Bundes (2000€) abziehen. Hinzu kommt noch die Überführung (655€)

Endpreis: 37.515€

In beiden Fällen gibt es noch genügend Optionen in der Preisliste um die Grundpreise nach oben zu treiben.

Preisvorteil des Verbrenners: 7.525 €

Laufende Kosten

Im Folgenden gehe ich von einer Gesamtfahrleistung von 100.000 km in 5 Jahren aus.

Bestimmte Kosten lasse ich aus Vereinfachungsgründen weg, da diese für beide Fahrzeuge zutreffen und gleich oder zumindest sehr ähnlich sind (z.B. Versicherung, Reifen, Service für Klima, Filter, Bremsflüssigkeit).

Es gibt jedoch Unterschiede.

Der i3 ist steuerbefreit, beim 120i werden pro Jahr 102 € fällig.

Da der i3 über eine enorme Bremsleistung des Motors verfügt, wird im normalen Betrieb die mechanische Bremsanlage nicht benutzt. Daraus ergibt sich eine extrem lange Lebensdauer, beim 120i ist mit einem Tausch der Bremsbeläge in dieser Zeit zu rechnen (Material und Lohn ca. 250€)

Das Öl muss beim Verbrenner ebenfalls gewechselt werden. Pro Ölwechsel sind mit Kosten von mindestens 120 € zu rechnen (und das nur, wenn man selbst das Öl besorgt, ansonsten werden es schnell mehr als 200 €). Bei 100.000 km Laufleistung sind mindestens 2 Ölwechsel fällig.

Der Benzinverbrauch des 120i liegt bei ca. 7,5 Liter/100km (abgerundet aus spritmonitor.de). Eine Rechnung mit den Normverbrauchsangaben halte ich für unrealistisch.

Bei einem Benzinpreis von 1,33 €/L (Super, Preis vom 17.10.16 an einer freien Tankstelle) ergeben sich 9.975 €

Für den i3 findet man Werte von 15 kWh/100km, diese halte ich jedoch für zu niedrig und nehme für die Berechnung einen Verbrauch von 16 kWh/100 km an.

Bei einem angenommenen Strompreis von 28 Ct/kWh ergeben sich Gesamtkosten von 4.480 €

Zum Vergleich:

BMW 120i
Steuer 5×102€
Bremsen 250 €
Öl 2×120€
Benzin 9.975 €

Summe: 10.975 €

BMW i3

Stromkosten: 4.480 €

Wie gesagt: Kosten die bei beiden Fahrzeugen anfallen habe ich vernachlässigt.

Preisvorteil des Verbrenners (Gesamtrechnung): 1.030 €

Fazit

In diesem Vergleich hätte der Verbrenner innerhalb von 5 Jahren einen Preisvorteil von 1.030 €. Umgerechnet wäre das 1 Ct pro Kilometer. Die oben genannten Zahlen sind Beispiele, die zwar realistisch sind, jedoch individuell anders aussehen können. So gibt es mit Sicherheit jemanden, der einen günstigeren Stromtarif hat (oder den Strom selbst erzeugt).

Dieser ‚Vorteil‘ des Verbrenners kann jedoch schnell schrumpfen. Die aktuellen Benzinpreise sind sehr schwer zu kalkulieren und haben im Moment eine Tendenz nach oben. Bei einem Preis von 1,45 €/L ist der i3 im Vorteil. Die 1,45 halte ich nicht für unwahrscheinlich. Wenn ich jetzt gerade mir die Benzinpreise in der Umgebung anschaue, dann gibt es um Umkreis von 10 km den Liter Super E5 für 1,29€ bis 1,39€ (Stand 17.10.16 – 13 Uhr).

Ja, der Verbrenner ist mit den aktuellen Preisen günstiger. Die Differenz ist jedoch gering und kann sehr schnell aufgebraucht sein. Bei bestimmten Bedinungen (z.B. viel Kurzstreckenbetrieb und dadurch höherer Verbrauch des Verbrenners) kippt der Vorteil bereits jetzt zu Gunsten des i3. Man kann somit nicht generell sagen, dass ein E-Fahrzeug teurer ist – es ist abhängig von individuellen Gegebenheiten. In beiden Fällen (i3 und 120i) gilt: Aus betriebswirtschaftlichen Gründen wird sich ein Neuwagen nie rechnen. Wenn ich mir das aktuelle Straßenbild jedoch anschaue, dann spielen in vielen Fällen Kosten nicht die entscheidende Rolle.

Hier noch die Konfigurationen der beiden Fahrzeuge:

120i_konfig i3_konfig

27. September 2016
von Thomas Aich
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eRUDA 2016 – ein Fazit

Schon ist sie wieder vorbei, die eRUDA 2016.
Ein schönes Wochenende, mit vielen netten Menschen, vielen Gesprächen, viel Sonnenschein und herrlicher Landschaft.

Was hat gefehlt?
Nun ja, es waren doch deutlich weniger Fahrzeuge. Gerade am Freitag war das sehr auffallend – der 2. Parkplatz war fast komplett leer.
Über den Haltepunkt Landsberg kann ich nichts berichten, da es nur ein kurzer Zwischenstopp während der Challenge war. In Garmisch hat man eine Chance ‚verschenkt‘. Garmisch war zwar nur Etappenziel der Challenge, trotzdem war der Platz ideal und auch das Interesse der Besucher war vorhanden. Leider war vom Veranstalter niemand vor Ort (zumindest habe ich niemanden getroffen) und ein paar Fahrzeuge außerhalb der Challenge hätten nicht geschadet.

Weilheim am Sonntag war ok, für einige Besucher aber anscheinend zu früh. Das sah in Starnberg schon deutlich besser aus. Bei der späteren Rückkehr nach Fürstenfeldbruck hatte ich den Eindruck, dass man dort schon auf die Fahrzeuge gewartet hat. Den schon kurz nach der Ankunft gab es viele Interessierte. Da war es irgendwie ungünstig, dass fast alle Fahrzeuge unterwegs waren.

Die Ladeinfrastuktur im Fahrerlager war am Limit. Der zeitweise Stromausfall war nur ein Aspekt davon. Schukosteckdosen alleine reichen nicht mehr aus. Die zusätzlichen CEE Dosen sind zwar gut, aber nicht jeder hat einen entsprechenden (nicht ganz billigen) Adapter. Standard ist nun einmal Typ2/Typ1.

Insgesamt war es meine 3. Teilnahme. Vermutlich werde ich auch das 4. Mal dabei sein. Nicht unbedingt wegen der Veranstaltung, sondern weil es eine gute Gelegenheit ist die Leute, die man sonst nur in Foren und per Mail ‚trifft‘ in real zu sehen.

Für die Sache ‚Elektromobilität‘ muss sich die Veranstaltung weiterentwickeln. Gerade wenn in den nächsten Wochen/Monaten neue Fahrzeuge (Opel Ampera-E, neuer Smart, Hyndai Ioniq,…) auf den Markt kommen muss nicht mehr bewiesen werden, dass es E-Fahrzeuge gibt und dass sie funktionieren.
Andere Aspekte (Emissionen, Lärm, …) sollten in den Vordergrund rücken und darlegen warum man umsteigen sollte.

 

26. September 2016
von Thomas Aich
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eRUDA 2016 – Tag 3

Der dritte und somit letzte Tag stand auf dem Programm. Es ging wieder früh morgens los. Die Fahrerbesprechung war auf 8.30 festgesetzt. Das war aber nicht zu schaffen, Frühstück, Hotel abrechnen und nach Fürstenfeldbruck fahren. Richtig Neues gab es anscheinend nicht in der Besprechung.

Heute standen Weilheim und Starnberg auf dem Programm. Wieder bei strahlendem Sonnenschein ging es los. In beiden Städten gab es reges Interesse an den Fahrzeugen. Die ‚Steigerung‘ dazu war jedoch die Rückkehr ins Fahrerlager nach Fürstenfeldbruck. Hier war es kaum möglich sich ein paar Minuten am Auto aufzuhalten ohne gleich in mehrere Gespräche ‚verwickelt‘ zu sein. Das war sehr gut und zeigt, dass Interesse vorhanden ist, jedoch immer noch viele Wissensdefizite vorhanden sind.
Insgesamt war die Einstellung der Besucher zur Elektromobilität durchaus positiv zu sehen. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Vielleicht beginnt doch langsam aber sicher der Wandel.

Das i-Team hat, hinter dem Team Zoe sogar den zweiten Platz erreicht – eine sehr gute Teamleistung.

Langsam aber sicher hieß es Abschied zu nehmen. Einige Teammitglieder hatten sich schon früher auf den langem Heimweg gemacht. Die Übrigen nutzten das gute Wetter und den Biergarten.

Ein super Wochenende ging leider viel zu schnell vorbei. Fortsetzung folgt (hoffentlich – vermutlich).

Die Rückfahrt sollte eigentlich kein Problem darstellen. Die Verkehrslage wurde aber irgendwie immer chaotischer. Als ich auf die A8 gefahren bin, hat as Navi bereits eine Zeitverzögerung von 180 Minuten angezeigt. Bei Ulm stockte es dann das erste Mal richtig. Da ein zweiter i3 aus dem Team schon ein paar Kilometer vor mir unterwegs war, war ich gut informiert. Am Schnelllader in Aichen (A8)  haben wir dann nochmals eine Pause gemacht, geladen und etwas gegessen. Das hat zwar etwas Zeit gekostet, hatte aber den Vorteil, dass sich ein paar der Staus aufgelöst hatten. Die angezeigte Verzögerung schrumpfte auf unter 60 Minuten. Im Endeffekt waren es dann vielleicht 20-30 Minuten am Leonberger Dreieck.

 

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